Persönlichkeitsentwicklung – Erste Schritte

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Du bist, wie du bist Wir werden geboren, und verbringen unsere Kindheit in der Regel in mehr oder manchmal weniger behüteten Elternhäusern. Unsere Eltern prägen uns, ebenso, wie Geschwister, Familie und Freunde. Kindergarten & Schule tun ihr übriges. Wir wachsen heran,… Read More

Du bist, wie du bist

Vergangene Lebensstationen in der Kindheit – Prägung durch Familie und Umwelt

Wir werden geboren, und verbringen unsere Kindheit in der Regel in mehr oder manchmal weniger behüteten Elternhäusern. Unsere Eltern prägen uns, ebenso, wie Geschwister, Familie und Freunde. Kindergarten & Schule tun ihr übriges.

Wir wachsen heran, werden älter und erwachsen. Und sind, wer wir sind. Darüber jedoch machen wir uns keine Gedanken. Simpel gesagt, sind wir so damit beschäftigt erwachsen zu werden und erwachsen zu sein, dass wir keinen Gedanken an unser SEIN „verschwenden“.

Dann kommt aber eine Zeit, in der wir uns im Erwachsenenalter eingerichtet haben. Wir leben, wie wir leben, und hinterfragen uns nur selten. Es ist ein einfaches vor sich hinleben. Gedanken, dass wir anders sein könnten, selbstbewusster, leistungsfähiger, was auch immer, kommen uns kaum. Bis, ja, oft bis etwas Einschneidendes in unserem Leben passiert.

Besinnung auf sich selbst

Einschneidende Erlebnisse bewirken häufig, dass wir uns mit uns selbst auseinander setzen. Ob es eine schmerzhafte Trennung ist, oder aber der Verlust eines geliebten Jobs, schwere Krankheit oder einfach nur ein Angestoßen werden. Oft verarbeiten wir sogenannte Schicksalsschläge nur, indem wir uns dadurch plötzlich massiv spüren. Schmerz und Kummer sorgen dafür, dass wir nicht mehr funktionieren, sondern massiv trauern. Wir fangen an, den Einschlag zu verarbeiten, und setzen uns nun auch mit uns selbst auseinander. Wir merken, dass wir an uns arbeiten müssten.

Und plötzlich ist sie da, die Aufmerksamkeit für sich selbst

Aber auch andere Anstöße oder einfach nur ein ausgeprägtes Interesse können dafür sorgen, dass wir ein Augenmerk für uns selbst entwickeln. Frauen ist das Thema deutlich näher, als Männern. Das weibliche Geschlecht liest eher mal Ratgeber, interessiert sich für Gefühle und Psychologie. Männer müssen oft erst vom Schicksal gebeutelt werden, um sich mit ihrer eigenen Psyche auseinander zu setzen.

DAS nämlich ist der erste Schritt:

Das Interesse an sich selbst und an der Möglichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln. Dabei ist es egal, ob man nun ein einschlagendes Ereignis zu verarbeiten hatte, oder aus einer Eigeninitiative heraus anfängt, sich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen.

Vielleicht bist du ja auch über diesen Artikel gestolpert, und bist neugierig, was du machen kannst, um dich weiter zu entwickeln. Wichtig ist tatsächlich, dass du aus deiner alten, von der Familie und Umwelt, geprägten Haut raus willst.

Gehe deinen eigenen Weg und mache alles auf DEINE Weise

Werde der, der du sein kannst

Ein bekannter Satz, den man u.a. in vielen Ratgebern lesen kann. Er bedeutet, dass wir alle erst einmal das Produkt unserer Erfahrungen und Prägungen sind. Tief in uns drin, steckt jedoch möglicherweise ein ganz anderer Mensch. Ein Mensch, der z.B. selbstbewusst durch sein Leben läuft. Also wachse über dich hinaus, und schöpfe deine wirklichen Potentiale aus.

Entwickle dich weiter, und löse dich von Prägungen, die dir nicht gut tun. Denke an das Märchen vom hässlichen Entlein: In einer Familie von Enten wächst ein Entlein heran, dass ganz anders aussieht, als seine Geschwister. Deswegen schimpfen es alle hässlich. Doch als es heran wächst, entpuppt es sich als wundervoller Schwan. (Das Schwanenei war der Entenfamilie untergeschoben worden.)

Wenn du also in deiner Kindheit beispielsweise immer wieder abgewertet wurdest, dann konntest du kein Selbstbewusstsein ausprägen. Persönlichkeitsentwicklung führt dich nun aber dazu, dir selbst bewusst zu werden. Das ist der zweite Schritt.

Umfange dich selbst mit liebevollen Gedanken 

Werde dir deiner Selbst bewusst

Fange an, dich selbst besser kennen zu lernen. Beobachte dich. Gehe achtsam mit dir um. Wie reagierst du in bestimmten Situationen? Was fühlst du? Versuche dich und deine Persönlichkeit immer besser wahrzunehmen. Werte dich dabei nicht ab, vergleiche dich nicht, sondern nimm dich selbst dabei liebevoll in den Arm.

Fange an, dich und dein Verhalten zu reflektieren. Das ist zu Beginn nicht ganz einfach. Frage dich, warum du in dieser oder jener Situation gerade so und nicht anders reagierst. Beobachte und erkenne dich. Warum fühlst du gerade, was  du fühlst. Schaue auch dabei auf deine Kindheit.

Ein Beispiel: Jemand sagt zu dir einen scheinbar harmlosen Satz, und du reagierst sauer, wirst total wütend. Nun frage dich, woher die Wut kommt. Vielleicht erinnerst du dich daran, dass dieser Satz ähnlich immer von deinem Vater gesagt wurde, der ihn ganz und gar nicht nett meinte.

Die Selbstreflexion, übrigens der dritte Schritt, zeigt dir auf, dass du verletzt bist, und deswegen um dich schlägst, weil du nicht glaubst, Verständnis für deine Gefühle zu bekommen. Du erfährst, dass deine Wut nichts mit dem harmlosen Satz zu tun hat, sondern mit früheren Gefühlen der Beschämung und Ohnmacht.

Wir haben alle unsere Fehler und Macken

Hinterfrage dich regelmäßig

Das ist der vierte Schritt. Nimm dir viel Zeit, und lerne immer besser, dich selbst zu reflektieren. Ich benenne das als vierten Schritt, um dir deutlich zu machen, dass Selbstreflexion ein sehr langer Prozess ist, an dem wir lange zu arbeiten zu haben, bis sie uns in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Achte dabei immer sorgsam darauf, dich selbst nicht zu beurteilen, oder gar abzuwerten. Höre auf, dich mit anderen Menschen zu vergleichen. Du bist nämlich ein ganz eigener Mensch, der so einmalig auf der Welt ist.  Für mich ist das der fünfte Schritt.

Vielen Menschen fällt es immens schwer, sich selbst nicht klein zu machen. Sich überhaupt bewusst zu machen, wie schnell wir bei der Hand sind, mit negativen Selbstkommentaren, wie: „Oh, ich bin so bescheuert.“, oder „Das kann ich nicht.“, ist äußerst schwierig. Es gehört eine lange Achtsamkeitsphase dazu, sich diese Selbstabwertung immer wieder bewusst zu machen, und zu unterlassen.

Eins der Ziele von Persönlichkeitsentwicklung ist die Fähigkeit zur Selbstliebe

Uns selbst liebevoll zu begegnen, ist die Königsklasse und bis dahin ist es ein langer Weg. Nur zu beobachten, ohne zu werten und zu kommentieren ist der sechste Schritt.

Natürlich gibt es viele Wege und noch mehr erste Schritte, sich der Persönlichkeitsentwicklung zu nähern. Wichtig ist dabei weniger das WIE; als das TUN.

Du bist als Mensch so schön. Begebe dich auf den Weg, wirklich du selbst zu werden. Wenn du dabei Unterstützung benötigst, begleite ich dich gern.

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